Planerfrieden – Was ist das eigentlich?

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Als ich zum ersten Mal vom „Planerfrieden“ hörte, fragte ich mich zunächst: Was ist denn bitte „Planerfrieden”? Ich konnte mir unter diesem Begriff nicht so viel vorstellen.

Heute, über ein Jahr später, weiß ich immer noch nicht was Planerfrieden ist. Das hat allerdings nicht den gleichen Grund, wie vor knapp anderthalb Jahren, als ich mit meiner Laufbahn als Planermädchen begann.

Was ist Planerfrieden?

Als Planerfrieden bezeichnen die Mädels in der Planerwelt den Zustand, den einen und einzigen Planer gefunden zu haben, mit dem sie planen, sich organisieren und in dem sie kreativ sind. Der Begriff kann auch bedeuten, dass die Kombination, mit der ein Planermädchen plant, zufriedenstellend ist. Das meint, dass sie zum Beispiel ein Filofax und ein Notizbuch besitzt und mit beiden parallel organisiert und kreativ ist. Oder sie besitzt ein Travelers Notebook und ein Bulletjournal und hält in diesen Systemen Erinnerungen und Termine fest.

Doch egal, ob es sich um nur einen einzigen Planer, oder um eine Planerkombination handelt, das Planermädchen hat nicht mehr das Gefühl, den nächsten und übernächsten Planer besitzen zu wollen.  

Planerfrieden ist also der Zustand der völligen Zufriedenheit, ausgelöst durch die Nutzung eines einzelnen Planers oder einer Planerkombination.

Und was ist nun Planerfrieden?

Vielleicht denkt ihr jetzt: „Wie? Das hat sie doch gerade erklärt!“ Ohne Frage, das habe ich. Doch ehrlich gesagt, weiß ich immer noch nicht was Planerfrieden ist. Ich weiß nur, was Planerfrieden sein soll!  Den Zustand dieser völligen Zufriedenheit habe ich noch nicht erreicht. Im Gegensatz zum Beginn meiner Leidenschaft für Filofaxing und der Planerwelt, weiß ich eben nur, was der Begriff Planerfrieden bedeutet, doch so richtig gefühlt habe ich den emotionalen Zustand dahinter ihn noch nicht.

Immer wieder habe ich das Verlangen, einen neuen Planer besitzen zu wollen. Ob das nun ein neuer Chic Sparrow ist (Hello Mr. Darcy!) oder ob es sich um einen Pedori handelt, ist dabei vollkommen egal. Der Wunsch, doch noch etwas Neues, eine neue Größe, ein anderes Leder oder eine andere Farbe ausprobieren zu wollen, ist da und kann nicht unterdrückt werden.

Chic Sparrow Mr. Darcy Black

Chic Sparrow Mr. Darcy Black

Heute, an dem Tag, an dem ich diesen Blogbeitrag für euch schreibe, bin ich tatsächlich sehr glücklich in meinem Chic Sparrow Mr. Darcy Black in Pocket (Field Notes). Ich habe im Moment kein Verlangen nach einem anderen Planer. Doch spätestens, wenn mein bestellter Pedori bei mir ankommt, oder Chic Sparrow noch einmal 20 Prozent Nachlass auf seine Modelle gibt (was nicht sehr oft vorkommt und ich bei der letzten Cyber-Monday Aktion wirklich standhaft bleiben konnte ), könnte dieser Zustand bereits wieder vorbei sein. Dann ist das neue Modell so toll, die Größe doch passender und die Farbe. Ja die Farbe, oh mein Gott, sie ist so zauberhaft und so passend zu dem neuen Papier, das gerade noch auf dem Weg ist, da muss ein neues Setup her. Und das geht jetzt nun wirklich nicht in meinem Mr. Darcy. Denn der ist ja gerade so gut, wie er ist. Also doch ein neuer Planer. Tschüss Planerfrieden!

Hand aufs Herz. Wer von euch kennt den ominösen Planerfrieden? Erzählt uns in den Kommentaren davon. Wir freuen uns auf eure Erfahrung damit.

Liebe Grüße

Daniela (libellenglück)

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3 Comments

  • Reply
    Martina Huppertová
    7. Dezember 2016 at 7:07

    Ich bin eigentlich ziemlich beständig, 2004-2008 habe ich in meinem Gucci Filofax Personal verbracht, 2008-2014 April in Moleskine pocket dpp und dann kam der erste Pinkdori bis ich ein Jahr später ‚unsere‘ Gruppe auf Facebook fand. Da hatte ich ca ein Jahr Krisenphase weil auf einmal waren soooooo viele Möglichkeiten da. Allerdings hat sich das ganze wieder gelegt und jetzt bin ich zumindest Grössentechnisch im Frieden. Für mich ist es Hobonichi Weeks (Spartangrösse) geworden. Und am Dori ist das Schöne, dass man das Ledercover wechseln kann wenn man möchte. Jetzt gerade habe ich ein Narcisscover, aber ein Pedori ist unterwegs, das erstemal für mich mit Naht und Pockets 😉

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    Nadine
    18. Oktober 2017 at 19:35

    Ich bin ja noch ein ziemlicher Newbie in der Planerszene – und zähle aktuell 5! Elfenklang Planer( alles unterschiedliche Größen und Farben/Prägungen) zu meinen Schätzen 🙂 ich glaube Planerfrieden ist bei mir noch weit entfernt …liebäugle ich jetzt mit meinem ersten AMI (thechicsparrow-Outlander) 😬 das ist ja wieder was gaaaanz anderes..und da ich dieses We auch bei Eurem Workshop dabei bin..werde ich sicher gaaaanz viele tolle Planner zu sehen bekommen und vor allen Dingen, inspiriert werden 😎 ich freu mich schon….und Inneren Frieden..den hab ich auch so 😜

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    Caren
    14. Dezember 2017 at 21:14

    Ich bin jetzt seit einem Jahr mit einem Filofax Personal dabei, komme aber eher aus der Ecke Zeitmanagement und war lange Jahre der Fa. Tempus ein sehr treuer Kunde. Kreativ war ich vorher nie in meinem Planer, das gefällt mir schon sehr gut und ist ein echter Ausgleich zu meinem Beruf. In dem einem Jahr habe ich nicht nur einen Planerwechsel, sondern auch verschiedene größen ausprobiert (Personal /A5 ) und bin jetzt zumindest bei der richtigen größe angelangt. Bei Optik, Haptik und Verarbeitung kommt im „normalen“ Preissegment so schnell leider keiner an meinen alten Tempus Kroko in weinrot ran, aber was soll’s wenn die Kalendarien einfach zu klein sind. Was die Kalendereinlagen anbelangt bin ich mit den Sinnwunder schon ganz zufrieden, aber im neuen Jahr werde ich noch was neues Probieren (elend aber auch das man immer wieder so tolle Sachen sieht). Im A5 (Haushalts und Projektplaner) bin ich mit dem weekviev sehr sehr glücklich und habe auch schon für 2018 die neuen Kalendereinlagen gekauft.

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